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	<title>Angstpatienten beim Zahnarzt</title>
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	<description>Wer kennt sie nicht – die Angst vor dem Zahnarzt.</description>
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		<title>Wie kann man die   Angst beim Zahnarzt reduzieren?</title>
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		<pubDate>Mon, 07 May 2012 06:41:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>but808</dc:creator>
				<category><![CDATA[Angstpatienten]]></category>
		<category><![CDATA[Angstpatient]]></category>
		<category><![CDATA[Zahnarzt]]></category>

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		<description><![CDATA[zahnarzt angstpatienten zahnarzt angstpatienten Es gibt eine erstaunlich große Anzahl von Menschen, die Angst vor dem Besuch beim Zahnarzt haben, obwohl sie bei regulären Arztbesuchen völlig furchtlos sind. In einigen Fällen besteht eine regelrechte Phobie, vor allem vor dem Ziehen von Zähnen und dem Einsatz von Spritzen. Ob diese Angst erst im fortgeschrittenen Alter entstanden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h1><span style='position: absolute; left: -2000px;font-size: 2px;'> zahnarzt angstpatienten  </span></h1>
<p><span style='position: absolute; left: -2000px;font-size: 2px;'> zahnarzt angstpatienten  </span>Es gibt eine erstaunlich große Anzahl von Menschen, die Angst vor dem Besuch beim Zahnarzt haben, obwohl sie bei regulären Arztbesuchen völlig furchtlos sind.  In einigen Fällen besteht eine regelrechte Phobie, vor allem vor dem Ziehen von Zähnen und dem Einsatz von Spritzen. Ob diese Angst erst im fortgeschrittenen Alter entstanden ist oder bereits durch eine traumatische erste Behandlung im Kindesalter ausgelöst wurde, spielt dabei keine Rolle.<span style='position: absolute; left: -2000px;font-size: 2px;'> zahnarzt angstpatienten  </span></p>
<p>Auch Zahnärzte selber haben teilweise Angst vor ihrem Zahnarzt..  Aber: Zahnarzt und Angstgefühle muss nicht sein.</p>
<h3> Zeichen eines ängstlichen Patienten <span style='position: absolute; left: -2000px;font-size: 2px;'> zahnarzt angstpatienten  </span></h3>
<p>Patienten fühlen sich im Zahnarztstuhl oft ausgeliefert und ohne Kontrolle über das, was mit ihnen geschieht. Dazu kommen der erwartete oder tatsächlich erlebte Schmerz sowie die unbequeme Lage. Ein erstes Anzeichen der Angst, die einen überfällt, sind feucht werdende Hände. Man fühlt sich schwach und das Herz beginnt zu rasen. Aus diesem Grund verzichten manche Angstpatienten teils über Jahre hinweg auf den eigentlich schon längst fälligen Gang zum Zahnarzt und gehen erst, wenn sie aufgrund quälender Zahnprobleme keine andere Wahl mehr haben. Als Zahnarzt sollte man seinen ängstlichen Patienten besonders sensibel und aufmerksam gegenübertreten.  <span style='position: absolute; left: -2000px;font-size: 2px;'> zahnarzt angstpatienten  </span></p>
<h3>Panische Angst vor dem Zahnarzt</h3>
<p> Man kann viel besser arbeiten, wenn der Patient während der Behandlung entspannt ist Eine ausgewachsene Zahnarztphobie ist jedoch schwieriger in den Griff zu bekommen als allgemeine Ängste. Bereits vor der Behandlung sollte vom Patienten ein Gepräch über die angstauslösenden Momente oder Gegenstände gesucht werden. Von den gesetzlichen Krankenkassen wird eine echte Zahnbehandlungsphobie jedoch als psychische Erkrankung betrachtet, welche sich nicht einfach durch ein Gespräch ausschalten lässt.</p>
<h2><span style='position: absolute; left: -2000px;font-size: 2px;'> zahnarzt angstpatienten  </span></h2>
<h3>Wie kann Angstpatienten geholfen werden?</h3>
<p> Eine Zahnbehandlungsphobie bedarf einer therapeutischen Behandlung. <span style='position: absolute; left: -2000px;font-size: 2px;'> zahnarzt angstpatienten  </span> Ist eine schmerzhafte oder umfangreiche Zahnbehandlung erforderlich, kann der Patient in Vollnarkose behandelt werden. Davor muss geklärt werden, inwieweit damit das Problem gelöst wird. <span style='position: absolute; left: -2000px;font-size: 2px;'> zahnarzt angstpatienten  </span>Eventuell lösen auch Narkosen Angstgefühle beim Patienten aus. In Großstädten gibt es Zahnarztpraxen, die sich speziell auf die Behandlung von Patienten mit einer Phobie spezialisiert haben. Es ist sinnvoll, seine Probleme bereits bei der Terminabsprache zu erwähnen. </p>
<p>Eine gute Möglichkeit, dem Patienten etwas von der vermeintlich verlorengegangenen Kontrolle wiederzugeben, können vor Behandlungsbeginn ausgemachte Laute oder Handzeichen sein. Mit Hilfe dieser kann der Patient um eine kurze Unterbrechung bitten. Um dem Patienten die Angst zu nehmen oder sie zumindest abzuschwächen, benutzen viele Praxen bereits Hypnose oder Akupunktur. <span style='position: absolute; left: -2000px;font-size: 2px;'> zahnarzt angstpatienten  </span> Ängstliche Kinder können in ein Spiel eingebunden werden, an dessen Ende eine Belohnung steht. Dem Patienten fällt es umso leichter, seine Angstgefühle loszulassen, desto häufiger er in die Praxis kommt. Das beste Mittel, seiner Angst Herr zu werden, ist ein vertrauensvolles Verhältnis zum Zahnarzt. Aber man kann auch als Patient durch Atemtechniken oder Entspannungstherapien lernen, seine Angst vor dem Zahnarzt besser zu bewältigen.<span style='position: absolute; left: -2000px;font-size: 2px;'> zahnarzt angstpatienten  </span> </p>
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		<title>Angst steigert den Schmerz</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Dec 2011 19:42:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>but808</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[„Hart im Nehmen“ oder „Mimose“? Menschen reagieren auf Schmerzen höchst unterschiedlich. Wie wir das Warnsignal des Körpers wahrnehmen, das uns über äußere oder innere Bedrohungen informiert, hängt von verschiedenen Umständen ab – etwa von unserer Tagesform und den Erfahrungen, die wir mit Schmerzen gemacht haben. Vom individuellen Schmerzempfinden ist dann auch die Wahl der Betäubung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>„Hart im Nehmen“ oder „Mimose“? Menschen reagieren auf Schmerzen höchst unterschiedlich. Wie wir das Warnsignal des Körpers wahrnehmen, das uns über äußere oder innere Bedrohungen informiert, hängt von verschiedenen Umständen ab – etwa von unserer Tagesform und den Erfahrungen, die wir mit Schmerzen gemacht haben. Vom individuellen Schmerzempfinden ist dann auch die Wahl der Betäubung bei einer Zahnbehandlung abhängig. </strong></p>
<p>„Genau wie Hören oder Sehen ist auch das Schmerzempfinden eine Form der Wahrnehmung“, erläutert der Zahnarzt und proDente-Experte Dr. Dieter Edinger. Schmerz entsteht durch Reize wie Kälte, Hitze oder auch eine Verletzung oder Entzündung. Über Schmerzrezeptoren an den Nerven und das Rückenmark wird die Information „Schmerz“ bis ins Gehirn, zum Thalamus, weitergeleitet. Diese Region gibt den Schmerz dann an die Hirnrinde weiter, die für das körperliche Fühlen zuständig ist. Die wechselseitige Erregung verschiedener Hirnareale führt schließlich dazu, dass der Mensch den Schmerz als unangenehm empfindet. Man unterscheidet Schmerzen einmal nach ihrem Entstehungsort in Oberflächen- oder Tiefenschmerz und differenziert außerdem zwischen akuten und chronischen Schmerzen, wie sie etwa zu einer Rheumaerkrankung gehören.</p>
<p><strong>Schmerzempfinden ist erlernt</strong></p>
<p>Dass manche Menschen mehr und manche weniger schmerzempfindlich sind, haben auch wissenschaftliche Untersuchungen bestätigt: Bestimmte Regionen des Gehirns sind unterschiedlich stark aktiv, was über die jeweilige Wahrnehmung entscheidet. „Objektiv ist Schmerz nicht messbar, er hängt vielmehr vom subjektiven Erleben des Betroffenen ab“, weiß Dr. Edinger. Auch Faktoren wie Stress, Erschöpfung und Angst können Schmerzen verstärken oder sogar auslösen. Die Art und Weise, in der ein Mensch auf Schmerzen reagiert, erlernt er bereits im Kindesalter. Vorbilder und die Reaktion der Eltern auf den kindlichen Schmerz prägen ganz maßgeblich das eigene Schmerzempfinden – ein Leben lang. So verhalten sich manche Menschen beängstigt, andere wütend, wieder andere versuchen sich abzulenken. Tatsächlich ist Ablenkung ein Mittel, den Schmerz zu beeinflussen – „und diese Ablenkung kann man sich in der Zahnmedizin zunutze machen“, so Dr. Edinger. Patienten entspannen, wenn sie über Kopfhörer Musik hören und senken so ihr Schmerzempfinden. Unter Hypnose kann der Schmerz sogar ganz ausgeschaltet werden.</p>
<p><strong>So wird der Schmerz ausgeschaltet</strong></p>
<p>Der Körper selbst verfügt über ein schmerzhemmendes System. In bestimmten Situationen, etwa bei Unfällen, werden Schmerzen verspätet oder auch gar nicht bemerkt. Dafür sorgen bestimmte Botenstoffe, die die Schmerzreaktion eine Zeit lang unterbinden, indem sie die Weiterleitung der Signale blockieren. Diese körpereigene „Betäubung“ funktioniert als Abwehrsystem in akut bedrohlichen Situationen. Bei einem medizinischen Eingriff kommen dagegen verschiedene Methoden der Anästhesie zum Einsatz. Bei größeren Operationen sorgt die Vollnarkose dafür, dass einige der höheren Hirnfunktionen wie Bewusstsein und Schmerzempfinden außer Kraft gesetzt werden. Die lokale Betäubung unterbricht durch bestimmte eingespritzte Substanzen die Schmerzleitung von den Nerven zum Rückenmark, der Schmerz kommt also im Gehirn nicht an und kann damit nicht bewusst wahrgenommen werden.</p>
<p><strong>Die richtige Zeit finden</strong></p>
<p>Menschen fühlen und empfinden nicht immer gleich, denn der Körper unterliegt bestimmten zeitlichen Veränderungen. Nicht umsonst spricht man von der „inneren Uhr“, die bei jedem anders tickt. Diese individuellen biologischen Rhythmen untersucht die Chronobiologie. Sie macht Aussagen über die Abläufe im Körper eines Menschen möglich – etwa, wann er besonders abwehrkräftig oder schmerzempfindlich ist. Auf der Basis dieser Erkenntnisse können auch Zahnärzte eine Behandlung vorausschauend planen und für ihre Patienten einen günstigen Zeitpunkt finden.</p>
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		<title>Auf die Erfahrung kommt es an</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Dec 2011 19:38:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>but808</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Implantat als fester, angenehmer Zahnersatz soll es sein. Doch wie findet man für diese Behandlung einen geeigneten Zahnarzt? Schließlich geht es um einen Eingriff, der viel Know-how und Erfahrung voraussetzt. „Wer sich auf die Suche nach einem Fachmann macht, hat verschiedene Möglichkeiten, sich zu informieren“, weiß Dr. Silke Liebrecht proDente-Expertin und Oberärztin im Zentrum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h1></h1>
<p><strong>Ein Implantat als fester, angenehmer Zahnersatz soll es sein. Doch wie findet man für diese Behandlung einen geeigneten Zahnarzt? Schließlich geht es um einen Eingriff, der viel Know-how und Erfahrung voraussetzt. „Wer sich auf die Suche nach einem Fachmann macht, hat verschiedene Möglichkeiten, sich zu informieren“, weiß Dr. Silke Liebrecht proDente-Expertin und Oberärztin im Zentrum für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde der Universität Köln.</strong></p>
<p>Die beste Empfehlung ist ein zufriedener Patient. Wer sich ein Implantat einsetzen lassen will, kann sich zunächst einmal im Freundeskreis umhören – vielleicht haben einige Bekannte ja bereits gute Erfahrungen in Sachen Implantate mit einem bestimmten Zahnarzt gemacht. „Welcher Arzt sich auf Implantationen spezialisiert hat, zeigen auch entsprechende Angaben auf dem Praxisschild oder auch im Telefonbuch“, erklärt Dr. Liebrecht.</p>
<p><strong>Mindestens 50 Eingriffe pro Jahr</strong></p>
<p>Wer offiziell den „Tätigkeitsschwerpunkt Implantologie“ angibt, muss dafür bestimmte Kriterien erfüllen, die die verschiedenen medizinischen Fachgesellschaften aus dem Bereich der Zahn-Implantologie festgelegt haben. Die Zahnärzte müssen Fortbildungen absolviert und außerdem eine vorgegebene Zahl von Implantaten eingesetzt haben – mindestens 50 pro Jahr, mindestens 200 insgesamt.</p>
<p>Zu finden sind diese Spezialisten auch im Internet: über die Webseiten der einzelnen Fachgesellschaften – etwa Deutsche Gesellschaft für Implantologie, Deutsche Gesellschaft für zahnärztliche Implantologie, Bundesverband der niedergelassenen implantologisch tätigen Zahnärzte sowie über das Deutsches Zentrum für orale Implantologie (BDZI). Wer sich über seine Zahnärztekammer informieren möchte, findet den Kontakt zu seiner Kammer im Internet-Angebot von proDente unter <a href="http://www.prodente.de/" target="_blank">www.prodente.de</a>.</p>
<p><strong>Keine Scheu vor Fragen</strong></p>
<p>„Doch nicht nur die fachlichen Qualitäten eines Zahnarztes zählen, auch der persönliche Kontakt zwischen Arzt und Patient muss stimmen, damit sich der Patient bei seinem Implantologen gut aufgehoben fühlt“, weiß Dr. Liebrecht um den Wert eines guten Vertrauensverhältnisses.</p>
<p>Um genau dafür ein Gefühl zu bekommen, sollten sich Patienten nicht scheuen, dem Zahnarzt einige konkrete Fragen zu stellen:</p>
<ol>
<li>Implantiert der Zahnarzt selbst, oder führt er Aufklärungsgespräch und Vorarbeiten durch, arbeitet aber mit einem Implantologen zusammen, welcher das Implantat setzt?</li>
<li>Führt der Zahnarzt eine gewissenhafte und sorgfältige Planung durch? Dazu sollte neben der klinischen Untersuchung ein Röntgenbild und Planungsmodelle der Kiefer vorliegen, mit deren Hilfe der Zahnarzt dem Patienten auch das Vorgehen erläutern kann. Zur Diagnostik gehört weiter das Abklären anderer Erkrankungen – eventuell auch in Zusammenarbeit mit anderen Ärzten des Patienten.</li>
<li>Wie viele Implantate hat er bereits eingesetzt? Ein Anhaltspunkt für eine ausreichende Erfahrung können beispielsweise die oben genannten Mindestzahlen sein.</li>
<li>Arbeitet der Zahnarzt mit einem zahntechnischen Meisterlabor zusammen? Die Herstellung von implantatgetragenen Kronen, Brücken und Prothesen (Suprakonstruktionen) erfordert auch vom Zahntechniker besondere Kenntnisse und Fertigkeiten. Der Zahntechnikermeister verfügt hierbei über die höchste Qualifikation.</li>
<li>Bildet der Zahnarzt sich fort? Häufig hängen Zahnärzte Nachweise über ihre Fortbildungen in der Praxis aus. Darüber hinaus können Patienten gezielt nachfragen und die Reaktion des Arztes beurteilen.</li>
<li>Bietet die Praxis eine umfassende Prophylaxe und professionelle Zahnreinigung an? Auch nach dem Einsetzen von Implantaten sollte das Gebiss regelmäßig eine solche professionelle Zahnreinigung erhalten, um eine optimale Mundhygiene zu gewährleisten – am besten sollte die Implantatversorgung und die Nachsorge in der selben Praxis stattfinden.</li>
<li>Was genau kommt auf den Patienten zu? Der Zahnarzt sollte sich Zeit nehmen, alle Behandlungsschritte erklären und über Risiken aufklären.</li>
<li>Was kostet den Patienten das Implantat? Weil die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten in der Regel nicht und die privaten Krankenkassen u.U. nur einen Teil der Kosten übernehmen, sollte vor der Behandlung geklärt werden, welche Kosten entstehen und welchen Betrag der Patient tragen muss. Dazu sollte ein schriftlicher Heil- und Kostenplan erstellt werden, den der Patient seiner Krankenkasse zur Kostenregelung vorlegen kann.</li>
</ol>
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		<title>Wenn die Zähne auf Herz gehen</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Dec 2011 19:36:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>but808</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Zahnstein entfernen, Implantate einsetzen, Weisheitszähne ziehen: Diese Aufgaben gehören zwar zum „täglichen Brot“ des Zahnarztes, sie sind aber noch längst nicht alles. Er muss sich außerdem mit verschiedensten Erkrankungen beschäftigen, die Wechselwirkungen auf das Gebiss haben können. Zahlreiche Menschen knirschen und pressen nachts mit den Zähnen. Die Ursache sind oft psychische Belastungen wie Stress. So [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h1></h1>
<p><strong>Zahnstein entfernen, Implantate einsetzen, Weisheitszähne ziehen: Diese Aufgaben gehören zwar zum „täglichen Brot“ des Zahnarztes, sie sind aber noch längst nicht alles. Er muss sich außerdem mit verschiedensten Erkrankungen beschäftigen, die Wechselwirkungen auf das Gebiss haben können. </strong></p>
<p>Zahlreiche Menschen knirschen und pressen nachts mit den Zähnen. Die Ursache sind oft psychische Belastungen wie Stress. So werden Probleme buchstäblich immer und immer wieder durchgekaut. Wer auf Dauer mit den Zähnen knirscht, kann seinem Gebiss großen Schaden zufügen: Nicht nur der Schlaf wird gestört, auch Zahnschäden und Spannungsschmerzen in Kopf, Kiefer und Schultern und sogar Tinnitus (Ohrgeräusche, Ohrensausen) können die Folge sein.</p>
<p>Aufgabe des Zahnarztes ist es, frühzeitig erste Abnutzungserscheinungen am Gebiss wahrzunehmen. Er kann die Symptome mit Hilfe einer Kauschiene, die die Zähne und das Kiefergelenk entlastet und so das unerwünschte Knirschen und Pressen verhindert, lindern. Je nach dem Schweregrad kann er dem Patienten eine spezielle Physiotherapie zur Lockerung der Kiefermuskeln verschreiben oder ihm autogenes Training und Entspannungsübungen empfehlen. In schweren Fällen wird er dem Patienten zu einer Psychotherapie raten.</p>
<p><strong>Frühzeitige Diagnose beim Mundhöhlenkrebs entscheidend</strong></p>
<p>Eine besondere Rolle kommt dem Zahnarzt im Kampf gegen den Mundhöhlenkrebs zu. Die aggressive Krebsart kommt am häufigsten im Bereich des Mundbogen oder am Zungenrand vor und macht sich im Anfangsstadium durch weißlich-rötliche Verfärbungen bemerkbar. Entdeckt der Zahnarzt solch krankhafte Veränderungen der Mundschleimhaut frühzeitig, sind gute Heilungschancen gegeben.</p>
<p>Als erstes wird er einen Abstrich veranlassen.  Lautet die Diagnose „Mundhöhlenkrebs“ bietet nur die Operation eine echte Heilungschance. Diese ist Sache des Kieferchirurgen, welcher dabei etwa einen Zentimeter in die gesunde Umgebung hineinoperieren muss, um alle vorhandenen Krebszellen zu entfernen. Meist entsteht dadurch ein relativ großer Defekt, der durch eine Transplantation ausgeglichen werden kann. Ursachen für Mundhöhlenkrebs sind große Mengen an Alkohol, Tabakkonsum und eine schlechte Mundhygiene.</p>
<p><strong>Schnarch-Therapie-Gerät vom Zahnarzt</strong></p>
<p>Rund zwei Millionen Menschen leiden in der Bundesrepublik unter der sogenannten „obstruktiven Schlafapnoe“. Sie bezeichnet ‚krankmachendes Schnarchen’, welches mit Atemstörungen verbunden ist. Um gezielter gegen das Phänomen Schnarchen anzugehen, setzt die Arbeitsgemeinschaft für angewandte Schlafmedizin (AfaS) zahnmedizinische Erkenntnisse zu Behandlung des Schlafapnoe-Syndroms ein. Nach der Diagnostik im Schlaflabor, wo krankmachendes Schnarchen vom harmlosen unterschieden werden kann, kann die mildere Form des Syndroms mit einem introoralen Schnarch-Therapie-Gerät in der zahnmedizinischen Praxis behandelt werden.</p>
<p>Die Behandlung des Syndroms ist dringend angezeigt. Neueste internationale wissenschaftliche Untersuchungen bestätigen heute übereinstimmend, dass Schnarchen und die damit verbundenen Atmungsstörungen dramatische Auswirkungen auf die Lebenserwartung haben und sich als besondere Risikofaktoren auch in lebensbedrohlichen Erkrankungen auswirken können.</p>
<p><strong>Parodontitis beeinflusst den gesamten Körper</strong></p>
<p>Zahlreiche Studien und Forschungsprojekte befassen sich heute mit den Wechselwirkungen zwischen der Mundgesundheit und dem Gesamtorganismus des Menschen. Sie belegen, dass Entzündungen im Körper, wie beispielweise am Herzen oder an der Gebärmutter durch Bakterien aus der Mundhöhle beeinflusst werden. Die Bakterien stammen aus Zahnbetterkrankungen, von wo aus sie in die Blutbahn gelangen und an weit entfernten Stellen im Körper eine Entzündung auslösen können. In diesem Zusammenhang ist  es für den Zahnarzt  sehr wichtig, über Allgemeinerkrankungen des Patienten informiert zu sein.</p>
<p>Untersuchungen deuten darauf hin, dass Patienten, welche an Parodontitis erkranken, ein erhöhtes Risiko haben, einen Herzinfarkt zu erleiden. An den Gefäßen, welche von Arterienverkalkungen betroffen waren, konnten Bakterien nachgewiesen werden, welche sonst ausschließlich in entzündeten Zahnfleischtaschen vorkommen.</p>
<p>Auch Diabetiker scheinen von den Wechselwirkungen betroffen zu sein. Jüngste Studien zeigen, dass erfolgreiche Parodontitisbehandlungen postitive Auswirkungen auf den Blutzuckerspiegel haben. Umgekehrt ist bei schwangeren Frauen mit einer unbehandelten Zahnbetterkrankung das Risiko einer Frühgeburt um das Siebenfache erhöht.</p>
<p>Als bester Garant gegen ein Entzündung des Zahnfleisches gilt noch immer das regelmäßige und gründliche Zähnputzen. Außerdem verhindern Hilfsmittel wie Zahnseide, Zwischenraum-Bürsten und Mundspüllösungen das Enstehen von Entzündungen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Incoming search terms:</h4><ul><li>mundhöhlenkrebs</li><li>ZÄHNE UND HERZ</li><li>zähne herz</li><li>zähne auswirkungen herz</li><li>zahn herz</li><li>wenn zahnentzündungen aufs herz gehen</li><li>können zahnprobleme aufs herz gehen</li><li>können zahnprobleme aufs herz gehem?</li><li>content</li><li>auswirkung zahnproblemeaufs herz</li></ul>]]></content:encoded>
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		<title>Befundorientierter Festzuschuss</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Dec 2011 19:34:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>but808</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit 1. Januar 2005 gelten für gesetzlich Versicherte neue Regelungen für die Bezuschussung von Zahnersatz: Seither wird Zahnersatz – also Kronen und Brücken, aber keine Füllungen – nach so genannten „befundbezogenen Festzuschüsse“ bezuschusst. Was heißt das genau? Generell besitzt jeder gesetzlich Versicherte eine Versicherung für die Kosten einer Zahnersatzbehandlung. Wird Zahnersatz notwendig, erhält er einen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit 1. Januar 2005 gelten für gesetzlich Versicherte neue Regelungen für die Bezuschussung von Zahnersatz: Seither wird Zahnersatz – also Kronen und Brücken, aber keine Füllungen – nach so genannten „befundbezogenen Festzuschüsse“ bezuschusst. Was heißt das genau?</p>
<p>Generell besitzt jeder gesetzlich Versicherte eine Versicherung für die Kosten einer Zahnersatzbehandlung. Wird Zahnersatz notwendig, erhält er einen Zuschuss zu den Kosten der Behandlung. Wie funktioniert das? In Bezug auf die Zuschüsse zu den Kosten des Zahnersatzes werden alle Patienten gleich behandelt. Nach einer Untersuchung ordnet der Zahnarzt die Schäden des Patienten anhand einer klar definierten Tabelle ein. Zu diesem Zweck hat ein Fachgremium, dem Vertreter der Krankenkassen, der Zahnärzteschaft und neutrale Mitglieder, sowie Vertreter der Versicherten und der Zahntechniker angehören, über 40 Befunde katalogisiert. Für jeden Befund – z.B. fehlender sichtbarer Zahn – gibt es einen Zuschuss von der gesetzlichen Krankenkasse. Mit diesem Zuschuss kann der Patient nun frei wählen, auf welche Art der Zahn ersetzt werden soll. Bonusheft ist weiterhin wichtig Die Zuschüsse können weiterhin erhöht werden. Je regelmäßiger der Patient seinen Zahnarzt besucht, desto mehr Geld wird erstattet. Sind regelmäßig Besuche über 5 Jahre belegt gibt es 20 Prozent mehr Geld. Ist der Patient 10 Jahre regelmäßig zur Vorsorge gegangen beträgt der Bonus sogar 30 Prozent. Festzuschuss kann sich verdoppelnWenn ein gewisses monatliches Bruttoeinkommen unterschritten wird, können Patienten einen doppelten Festzuschuss erhalten. Gleiches gilt, wenn die Kosten der Heimunterbringung von einem Träger der Sozialhilfe gezahlt wird. Nachweise hierfür muss der Patient seiner Krankenkasse vorlegen.</p>
<h4>Incoming search terms:</h4><ul><li>befundorientierte festzuschüsse</li><li>angstpatient zahnarzt zuschüsse</li><li>befundorientierten Festzuschuss</li><li>wann gibt es den doppelten festzuschuss</li><li>zuschuss implantat</li></ul>]]></content:encoded>
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		<title>Implantate werden immer beliebter</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Aug 2011 18:39:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>but808</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Laser]]></category>

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		<description><![CDATA[Implantate werden immer beliebter Ein unbeschwertes Lächeln und kräftiges Kauen nach Herzenslust – entweder mit den eigenen oder mit perfekten künstlichen Zähnen. Mit Implantaten lassen sich Zähne heute optimal ersetzen. Gut verträgliche Materialien und schonende Behandlungsverfahren tragen dazu bei, dass auf Implantaten fest verankerter Zahnersatz immer beliebter wird. Rund 450.000 künstliche Zahnwurzeln setzen Zahnärzte jedes [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Implantate werden immer beliebter</p>
<p>Ein unbeschwertes Lächeln und kräftiges Kauen nach Herzenslust – entweder mit den eigenen oder mit perfekten künstlichen Zähnen. Mit Implantaten lassen sich Zähne heute optimal ersetzen. Gut verträgliche Materialien und schonende Behandlungsverfahren tragen dazu bei, dass auf Implantaten fest verankerter Zahnersatz immer beliebter wird.</p>
<p>Rund 450.000 künstliche Zahnwurzeln setzen Zahnärzte jedes Jahr in Deutschland ein. Sie dienen als Basis für einzelne künstliche Zähne oder als Anker für Brücken, festsitzende oder herausnehmbare Prothesen. „Implantatgetragener Zahnersatz, kommt der Natur am nächsten, deshalb fühlen sich die Patienten damit auch sehr wohl“, beschreibt Dr. Silke Liebrecht, proDente-Expertin und Oberärztin im Zentrum für Zahn-,  Mund- und Kieferheilkunde der Universität Köln, den Wert der künstlichen Zahnwurzeln für den Patienten.</p>
<p>Verträglich und haltbar</p>
<p>Insgesamt besteht ein implantierter Zahnersatz aus drei Komponenten: einer künstlichen Wurzel, die vom Zahnarzt in den Kieferknochen eingesetzt wird, einem Verbindungsstück und einer künstlichen Zahnkrone bzw. der Brücke oder Prothese, die im zahntechnischen Labor von hoch qualifizierten Zahntechnikern gefertigt wird.</p>
<p>„Zum Einsatz kommen absolut bioverträglichen Materialien, die darüber hinaus funktional und haltbar sind“, so Dr. Liebrecht. Die künstliche Wurzel besteht in der Regel aus dem Metall Titan. Sie wird in Form einer Schraube oder eines Zylinders hergestellt und ist zwischen acht und 16 Millimeter lang.</p>
<p>Auf dieser Zahnwurzel wird ein Verbindungsstück und anschließend der Zahn bzw. die Brücke oder Prothese befestigt. Das Verbindungsstück – auch Implantatpfosten genannt – ist meist aus Titan oder Keramik, die Zahnkrone oder -brücke wird wie eine herkömmliche Krone aus Metall mit einer Keramikverblendung oder Keramik gefertigt.</p>
<p>Schrittweise zu neuen Zähnen</p>
<p>Der Einsatz des Implantats erfolgt schrittweise: Am Anfang steht eine gründliche Untersuchung und Planung der Implantatposition. Stellt der Zahnarzt dabei Zahn- oder Zahnfleischerkrankungen fest, müssen diese zuerst behandelt werden und ausheilen, bevor die Implantation beginnen kann.</p>
<p>Außerdem muss der Kieferknochen genügend Substanz aufweisen. Ist er zu dünn, verpflanzt der Implantologe z.B. vom Kinn Knochensplitter, welche an der betreffenden Stelle um das Implantat wieder eingesetzt werden. Werden nur geringe Mengen Knochensplitter benötigt, können diese während der Implantation gewonnen werden, indem Knochenspäne beim Bohrvorgang mit speziellen Filtern aufgefangen werden.</p>
<p>Eine weitere Möglichkeit bietet künstlicher Knochenersatz. Er wird meist aus Hydroxylapatit im Labor synthetisch hergestellt. Bei größeren Knochendefekten muss Eigenknochen dazugemischt werden.</p>
<p>Erst wenn der Kieferknochen gesund und stark ist, wird die künstliche Zahnwurzel eingesetzt, in der Regel ambulant unter örtlicher Betäubung. In den folgenden drei bis acht Monaten muss das Implantat einheilen und fest mit dem Kieferknochen verwachsen. Diesen Prozess kontrolliert der Zahnarzt regelmäßig. Zum Schluss werden das Verbindungsstück und die neue Zahnkrone oder Brücke eingesetzt. „Eine sorgfältige Mundhygiene ist bei Implantaten mindestens genauso wichtig wie bei den eigenen Zähnen“, mahnt Dr. Liebrecht.</p>
<p>Etwa jedes halbe Jahr sollte eine professionelle Zahnreinigung stattfinden, um eine optimale Sauberkeit und damit eine lange Haltbarkeit des Implantates zu gewährleisten.</p>
<p>Eine lohnende Investition</p>
<p>Die Kosten eines Implantats sind individuell sehr unterschiedlich. Sie hängen von der Anzahl der ersetzten Zähne und vom Umfang des notwendigen Eingriffs ab. Durchschnittlich kostet die Implantation einer künstlichen Wurzel etwa 750 bis 1.500 Euro. Darin sind die Materialkosten, das Arzthonorar und Begleitleistungen wie Röntgen enthalten. Dazu kommen noch einmal Kosten in ähnlicher Höhe für die künstliche Zahnkrone. Die gesetzlichen Krankenkassen zahlen den ‚befundorientierten Festzuschuss’. Das heißt, ob der Patient sich für eine Brücke oder ein Implantat entscheidet, er bekommt immer denselben Zuschuss. Für ein Einzelimplantat im Frontzahnbereich beträgt der Festzuschuss mit 20 % Bonus ca. 470.- Euro. „Trotz der vergleichsweise hohen Kosten ist ein Implantat eine lohnende Investition“, ist Dr. Liebrecht überzeugt. „Denn der Patient kann für viele Jahre so kauen und lachen wie mit seinen echten eigenen Zähnen.“</p>
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		<title>Perfekter Zahnersatz mit Grenzen</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Aug 2011 18:33:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>but808</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Zahnärzte]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<p>Perfekter Zahnersatz mit Grenzen</p>
<p>Gehen ein oder mehrere Zähne verloren – ob durch Erkrankung oder Unfall – soll möglichst perfekter Ersatz her, um dem Patienten ein ganz normales Leben zu ermöglichen. „Implantatgetragene Kronen, Brücken und Prothesen sind häufig die ideale Lösung und können auch bei schwierigen Fällen zum Einsatz kommen“, erklärt Dr. Silke Liebrecht, proDente-Expertin und Oberärztin  im Zentrum für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde der Universität Köln. Trotzdem sind auch die künstlichen Zahnwurzeln nicht für jeden Patienten geeignet.</p>
<p>Mit Implantaten lassen sich einzelne Zähne, Brücken und herausnehmbare Prothesen fest im Kiefer verankern. „Ihre großen Vorteile sind der sichere Halt und die Lebensqualität, die sie dem Patienten damit bieten: jungen wie älteren“, so Dr. Liebrecht. Denn eine Altersgrenze für Implantationen gibt es nicht. Grundsätzlich sind sie nach Abschluss des Wachstums – bei Frauen etwa ab 18, bei Männern ab 20 Jahren – jederzeit möglich. „Wenn der Patienten gesundheitlich fit genug für den Eingriff ist, steht dem auch im hohen Alter nichts im Weg“, erläutert Dr. Liebrecht.</p>
<p>Einschränkungen durch Krankheiten</p>
<p>Dennoch sind auch dem Einpflanzen künstlicher Zahnwurzeln Grenzen gesetzt: Bei bestimmten Erkrankungen kommen Implantate nicht in Frage. Dazu zählen unter anderem Störungen der Blutgerinnung, bestimmte Knochenleiden, eine unbehandelte oder nicht gut eingestellte Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) sowie schwere Herz-Kreislauf-Erkrankungen.</p>
<p>Einschränkungen gibt es auch im Falle von Drogen- und Medikamentenmissbrauch sowie bei Rauchern: „Dann ist das Risiko erheblich größer, dass die künstliche Wurzel nicht richtig einwächst oder nach dem Einheilen vorzeitig verloren geht.“</p>
<p>Zahnarzt sorgt für gewissenhafte Vorbereitung</p>
<p>Vor einer Implantation müssen Entzündungen an Zähnen, Zahnfleisch oder Mundschleimhaut unbedingt behandelt werden und ganz ausheilen. Alle geschädigten Zähne sollten saniert sein, außerdem untersucht der Zahnarzt besonders gründlich den Kieferknochen: Denn, wenn nicht genügend Knochensubstanz vorhanden ist, kann die künstliche Zahnwurzel nicht fest verankert werden. Altersbedingter Knochenschwund (Osteoporose) spricht allerdings nicht grundsätzlich gegen eine Implantation.</p>
<p>Hat sich der Knochen bereits zurückgebildet – beispielsweise durch das langfristige Tragen einer herausnehmbaren Prothese –, kann der Zahnarzt den Kieferknochen sogar wieder aufbauen. Dazu eignet sich neben Knochenersatzmaterial besonders gut körpereigener Knochen, der in kleineren Mengen in einem ambulanten Eingriff aus dem benachbarten Kieferknochen oder aus dem Kinn entnommen werden kann. Größere Mengen werden dagegen aus dem Becken des Patienten gewonnen und an  der betroffenen Stelle eingesetzt. Diese Behandlung ist aber mit einem stationären Aufenthalt verbunden. Im Unterkiefer besteht die Möglichkeit, Kieferknochen über Dehnungsschrauben zu gewinnen. Erst wenn der transplantierte Knochen nach mehreren Monaten eingeheilt ist, kann der Zahnarzt die künstliche Zahnwurzel einsetzen.</p>
<p>Gute Erfolgsaussichten</p>
<p>Bei einer guten Vorbereitung wächst die künstliche Zahnwurzel in der Regel problemlos ein und bleibt dem Patienten viele Jahre lang erhalten.  „Langzeituntersuchungen zeigen, dass nach 15 Jahren noch 75-90% der Implantate und der darauf verankerte Zahnersatz erfolgreich im Mund sind“, so Dr. Liebrecht. „Dazu ist natürlich eine sorgfältige  Pflege des Zahnersatzes durch den Patienten erforderlich.“ Dann können die künstlichen genau wie die eigenen Zähne benutzt werden und der Patient nimmt seinen Zahnersatz gar nicht mehr wahr.</p>
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